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Numerologie – die magische Lehre von den Zahlen

„Die Zahl ist das Wesen der Wirklichkeit!“ So lehrte es schon Pythagoras vor 2 500 Jahren und seither hat die Numerologie oder Zahlenlehre viele Menschen fasziniert und tut es bis heute. Mayas und Azteken, Babylonier, Ägypter, Inder und Chinesen, Juden, Christen und Muslime haben die Numerologie mit einem oftmals verwirrenden symbolischen Bedeutungsgeflecht versehen. Und für die Anhänger des Pythagoras, die Pythagoreer, waren Zahlen gar zugleich Ursache und Ausdruck der kosmischen Ordnung und der sphärischen Harmonie.

Die Numerologie seit Pythagoras hängt eng mit dem Glauben an die Macht der Zahlen zusammen. Die Einheit, Eins oder Monas genannt, war bereits den Ägyptern Symbol eines hermaphroditischen Gottes und der Form aller Dinge. Die Zwei, Dyas, stand ihnen für die Materie, für das Erzeugende und somit Weibliche. Die Trias ist die Vereinigung von Monas und Dyas, von Form und Materie, von einem unendlichen Gott und der endlichen Materie. Auch wird die Zeit als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erfahren; ist doch die Trias somit die neue Einheit aus Eins und Zwei. Die Vier oder Tetras dagegen ist die Zahl der vier Elemente und hebt als Verdopplung der Zwei in der Vier alle Gegensätze auf. Wichtig für die Pythagoreer war auch die Zehn als Summe der ersten vier Zahlen. Sie wird in zehn Gesetzespaare gefasst, worauf sich nach pythagoräischer Überzeugung die ganze Welt zurückführen lässt.

Numerologie – die Symbolkraft der Drei

Eigentlich gibt es gar keine ausgesprochenen Glückszahlen. Jede Zahl kann infolge besonderer Umstände zur Glückszahl werden. Hierzulande ist es nach wie vor hauptsächlich die Drei, die zum Glück in besonderer Beziehung steht: „Aller guten Dinge sind drei.“ Was drei Mal passiert, wird Gesetz, deshalb müssen magische Formeln und Rituale drei Mal wiederholt werden. Drei Mal spucken wir jemandem über die Schulter und drei Mal klopfen wir auf Holz, um das Glück zu beschwören. Auch in den christlichen Kirchen steht die Drei für die Trinität, die Lehre von Gott, der zugleich Vater, Sohn und Heiliger Geist ist.

Zahlen als Chiffren des Glücks in der Numerologie

Neben der Drei ist es vor allem die Sieben, die in vielen Kulturen als Glückszahl gilt: In Babylonien bedeutete die Sieben Ganzheit und Fülle; auch die Römer verehrten die Sieben, indem sie ihre Stadt auf sieben Hügeln errichteten. Eine besonders wichtige Rolle spielt die Sieben in der Alchemie: Sieben Mal mussten Formeln wiederholt oder Destillierungen vorgenommen werden, damit sich das gewünschte Ergebnis einstellte. Und insbesondere in Süddeutschland galten lange Zeit siebenjährige Mädchen als besonders hellsichtig, wenn es um das Auffinden verborgener Schätze ging.